Okt 092013
 

Der Ruf nach mehr Offenheit in der Wissenschaft ist nicht zu überhören. Im Zuge stark gestiegener Lizenzkosten für Zeitschriften werden freie Zugänge zu wissenschaftlicher Literatur (Open Access) derzeit auf allen Ebenen diskutiert und implementiert. An der Podiumsdiskussion nimmt auch Peter Kraker, Forscher am Know-Center, teil.

In einigen Disziplinen hat sich die Freigabe von Forschungsdaten (Open Data) zur besseren Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse bereits etabliert. Andere Konzepte wie ein offenes Peer Review stecken noch in den Kinderschuhen. Zum Start des Projektes Open Science @ Uni Graz möchten wir daher folgende Fragen stellen: Welche Potentiale ergeben sich für die Wissenschaft durch gesteigerte Offenheit? Welche Risiken birgt Open Science? Wie werden sich wissenschaftliche Prozesse im Rahmen von Open Science verändern?

Diese und andere Fragen wollen wir gemeinsam mit ExpertInnen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft diskutieren.

Datum: 21. Oktober

Ort: Heinrichstraße 36, Hörsaal HS 11.03, 8010 Graz
Opening: 18:45 Uhr
Start: 19:00 Uhr

Podium: 

Christoph Kratky: Ehemaliger FWF Präsident und Forscher im Bereich Strukturbiologie
Reinhart Willfort: Unternehmer und Lehrender im Bereich Innovations- und Wissensmanagement
Peter Kraker: Forscht zum Thema Open Science am Know-Center sowie OKF Panton Fellow
Lisa Schilhan: Open Access Beauftragte an der Universitäts Bibliothek Graz
Günter Getzinger: Forscher und Lehrender im Bereich Science und Technology Studies am IFZ Moderation Heinz Wittenbrink: Lehrt zu PR- und Online-Journalismus an der FH Joanneum

Dies ist eine Veranstaltung im Zuge der Open Access Week 2013 in Kooperation mit OKF Österreich und Creative Commons Österreich zum Kick-Off des Projektes Open Science @ Uni Graz.